MAKS® - Demenz bremsen ohne Medikamente 

Motorisch (M), Alltagspraktisch (A), Kognitiv (K), Sozial (S) - durch die Kombination dieser vier Komponenten von MAKS® lässt sich das Fortschreiten von Demenz nachweislich aufhalten - ohne Medikamente. MAKS® ist eine psychosoziale Gruppentherapie für Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung bis leichter - mittelschwerer Demenz. Mit seiner ganzheitlichen Ausrichtung bedient es gleich drei der fünf Handlungsfelder der Prävention - Körperliche Aktivität, Stärkung kognitiver Ressourcen und Psychosoziale Gesundheit.

Die ClarCert GmbH schult sowohl Fachpersonal als auch Betreuungsassistenten, die MAKS-Therapie® eigentständig durchzuführen, den Alltag von Demenzerkrankten sinnvoll zu strukturieren und damit die pflegerische Betreuungsqualität dauerhaft zu stärken. Weitere Informationen zur Qualifizierung zum MAKS®-Therapeut erhalten Sie in unserem Schulungsbereich

Schulung
MAKS®-Therapeut

Schulungsbereich 
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Förderung 
von MAKS®

Unsere MAKS® Partner
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MAKS®-Einrichtungen

Zertifizierung
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MAKS® - die wichtigsten Fakten im Überblick 

  • Motorisch - Alltagspraktisch - Kognitiv - Sozial

    Die MAKS-Therapie® besteht aus vier Komponenten, die in fester Reihenfolge nacheinander durchgeführt werden. 

    • Die Einheiten beginnen mit einem sozial-kommunikativem Einstieg. Schwerpunkt des sozialen Teils ist der Austausch von persönlichen Erfahrungen, Gedanken oder Gefühlen, um eine vertraute Gruppe entstehen zu lassen.
    • Es folgt der (senso-)motorische Teil, in dem es darum geht, motorische Fähigkeiten zu erhalten, sich gemeinsam zu bewegen und gleichzeitig die Sinne einzubeziehen.
    • Im anschließenden kognitiven Modul werden kognitive Fähigkeiten, wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache etc. gefördert.
    • Als letztes Modul folgt der alltagspraktische Teil, der auf den Erhalt von Alltagsfähigkeiten wie Handwerken, Kochen, Basteln, etc. abzielt.
  • MAKS® ist nachweislich wirksam

    Die Wirksamkeit von MAKS® wurde in zwei methodisch hochwertigen Verlaufsstudien der psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen (gefördert durch den GKV Spitzenverband und das Bundesministerium für Gesundheit) nachgewiesen. 

    • MAKS® erhält nachweislich kognitive und alltagspraktische Fähigkeiten.
    • MAKS® verbessert emotionale und verhaltensbezogene Symptome der Demenz.
    • MAKS® wirkt nachhaltig: 10 Monate nach Beendigung der Intervention war immer noch ein statistisch signifikanter Effekt nachweisbar.
    • MAKS® wirkt bei einer regelmäßigen Durchführung von ein bis zwei Mal pro Woche.
    • MAKS® wirkt bereits bei leichter kognitiver Beeinträchtigung.


    Für weiterführende Informationen zu den Studien und der Wirksamkeit von besuchen Sie www.maks-therapie.de.

  • Prävention mit MAKS®
    • Primärprävention mit MAKS®: Die Therapie stabilisiert alltagspraktische und kognitive Fähigkeiten und vermindert im Sinne einer primären Prävention Krankheitsrisiken, die eine Demenz als chronisch fortschreitende Erkrankung mit sich birgt. Das größte Risiko hierbei ist der Verlust der selbstständigen Lebensführung. Durch das gezielte Üben alltagspraktischer und kognitiver Fähigkeiten während der MAKS-Therapie® können Betroffenen länger (teil-)selbständig leben.
    • Verhältnisprävention mit MAKS®: MAKS® zielt auf den Aufbau von gesundheitsfördernden Strukturen in Pflegeeinrichtungen ab. Als Gruppentherapie mit festem, regelhaften Ablauf trägt MAKS® nicht nur zu einer Strukturierung des Tagesablaufs bei, sondern gibt den Demenzerkrankten Orientierung und eine vertraute Umgebung. Die festen Gruppen führen dazu, dass sich der soziale Zusammenhalt zwischen den Teilnehmenden deutlich verbessert und Isolation abgebaut wird. Auch Verhaltenssymptome werden so nachweislich reduziert und damit die gesamte Lebensumwelt der Menschen mit Demenz verbessert.
    • Verhaltensprävention mit MAKS®: Mit ihren Handlungsfeldern "Körperliche Aktivität", "Stärkung kognitiver Ressourcen" und "Psychosoziale Gesundheit" beinhaltet die MAKS-Therapie® mehrere Maßnahmen der Verhaltensprävention.

     

    Somit können mit MAKS® drei gesetzliche bzw. normative Vorgaben des bundesdeutschen Gesundheitssystems erfüllt werden: 

    • MAKS® ist mit seiner nachweislichen Wirkung auf kognitive Fähigkeiten sowie psychosoziale Gesundheit ein  Angebot im Sinne des Präventionsgesetzes
    • MAKS® ermöglicht eine leitliniengerechte Behandlung von Verhaltenssymptomen (S3-Leitlinie Demenzen)
    • MAKS® erfüllt den Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege  
       
  • Wie wird MAKS® umgesetzt?

    Die MAKS®-Gruppe

    • Gruppengröße: Eine MAKS®-Gruppe besteht aus etwa 10-12 Personen mit leichter bis mittelschwerer Demenz oder leichten kognitiven Beeinträchtigungen.
    • Feste Gruppen: Eine MAKS®-Gruppe sollte immer aus denselben Teilnehmern bestehen bzw. eine geringen Wechsel der Teilnehmer aufweisen.
    • Feste Abfolge der Module: Die vier Module werden in einer zweistündigen Therapie-Einheit immer in derselben Reihenfolge nacheinander durchgeführt.
    • Regelmäßige Umsetzung: Die MAKS-Therapie® sollte mindestens einmal pro Woche stattfinden.


    Anforderungen an das Personal: 

    • Es sollten mindestens zwei zertifizierte MAKS®-Therapeuten im Haus vorhalten werden (Für weitere Informationen zur Ausbildung zum MAKS®-Therapeut besuchen Sie unseren Schulungsbereich).
    • Pro Therapieeinheit (zwei Stunden) wird ein zertifizierter MAKS®-Therapeut und eine Hilfskraft benötigt.
    • Bei der Personalplanung sollte ein häufiger Wechsel der Therapeuten vermieden werden.


    Materielle und räumliche Anforderungen

    • Da die MAKS-Therapie® durch ein digitales Handbuch mit einer Vielzahl an Übungen für alle Module unterstützt wird, wird neben den "klassischen Utensilien" wie Handgeräte & Spiele (Igelbälle, Schwungtücher usw.) ein Laptop sowie Beamer / Fernseher benötigt.
    • Zusätzlich wird ein geeigneter Therapieraum ohne Störung des Ablaufs benötigt (im idealen Fall abgrenzbar). 
  • Digitales Handbuch zur MAKS-Therapie®

    Die Durchführung der MAKS-Therapie® wird durch ein umfangreiches digitales Handbuch mit mehr als 250 ausgearbeiteten Tagesplänen und etlichen Übungen erleichtert (erhältlich unter www.world-of-genesis.org). Eine klassische Umsetzung mit Papier und Bleistift ist ebenfalls möglich.

    Bestellung: Für den Erwerb des digitalen Handbuchs rufen Sie das auf der Homepage von genesis unten verlinkte Bestellformular auf. Geben Sie im Formular Ihre Daten ein und senden Sie es anschließend an die jeweilige auf dem Kontaktformular hinterlegte Adresse von genesis systems. 

    Installation des Handbuchs: Nach der Bestellung erhalten Sie sowohl die Rechnung als auch ein Anschreiben mit Download-Adresse und Seriennummer an die von Ihnen im Bestellformular angegebene E-Mail-Adresse. Öffnen Sie Ihren Webbrowser und geben Sie die im Brief befindliche Download-Adresse ein. Ihr Browser speichert nun das Installationsprogramm auf Ihrem Rechner. 

    Noch Fragen? Bitte richten Sie sich direkt an die Ansprechpartner von Genesis Systems: 

    Herr Wolfgang Bergmann
    Tel.:      0911/49529030
    Email:  wolfgang.bergmann@world-of-genesis.org

  • Einfache Umsetzung - vielfältige Wirkung

    Nachhaltige Kompetenzsteigerung durch MAKS® 

    In Ihrer 3-tätigen Fortbildung zum MAKS®-Therapeuten werden Sie dazu befähigt...

    • Therapie-Stunden eigenständig zu planen und durchzuführen.
    • den Alltag von Demenzerkrankten sinnvoll zu strukturieren und einen Beitrag zum Erhatl der noch vorhandenen Kompetenzen zu leisten. 
    • die eigene Haltung zu reflektieren sowie Routinen zu hinterfragen.
       

    Dazu wird im Rahmen der Schulung Basiswissen über das Krankheitsbild der Demenz und den daraus resultierenden Umgang mit den Betroffenen vermittelt. Zusätzlich werden Pflege- und Betreuungskräfte durch Rollenspiele und Diskussionen auf eine reibungslose Implementierung von MAKS® in der Einrichtung vorbereitet.  

    MAKS® als Aufwertung für das Pflegepersonal 

    Von MAKS® profitieren nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch die die MAKS®-Therapeuten sowie das gesamte Pflegepersonal. 

    • Zum einen wir deren Arbeitsalltag durch das verbesserte Sozialverhalten sowie die Reduktion der Verhaltensauffälligkeiten erleichtert. 
    • Zum anderen kann die Arbeit der Betreuungskräfte durch die Durchführung einer nachweislich wirksamen Therapie eine deutliche Aufwertung erfahren. Führungskräfte in den beteiligten Einrichtungen berichten, dass die Durchführung von MAKS® zu einer höheren Motivation der Betreuungskräfte führt und das Miteinander der Berufsgruppen verbessert. 

Die MAKS-Therapie® ist eine psychosoziale Intervention zur Behandlung des Demenzsyndroms und soll den Betroffenen und ihren Angehörigen zu Gute kommen.

Der Verantwortliche für das MAKS®-Konzept, Herr Prof. Dr. Elmar Gräßel, ist für die wissenschaftliche Erforschung von MAKS® verantwortlich und damit den Grundsätzen „guter wissenschaftlicher Arbeitsweise“ verpflichtet. Er versichert, dass er keine finanzielle Zuwendungen oder anderweitige finanzielle Vorteile erhält, weder aus dem Vertrieb des digitalen MAKS®-Handbuchs (durch die genesis Systems gGmbH, Nürnberg) noch aus der Durchführung von MAKS®-Schulungen (durch ClarCert GmbH, Neu-Ulm). Diese Kooperationen bestehen zu dem Zweck, das MAKS®-Konzept professionell und qualitätsgesichert in Anwendung zu bringen.


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